Gesundheitsgefährdende Schadstoffkonzentrationen in der Luft
Insbesondere in einer Großstadt wie Düsseldorf - mit inzwischen nur noch wenigen produzierenden Gewerbebetrieben, aber vielen Büroarbeitsplätzen und attraktiven Einzelhandelszentren - trägt der Verkehr wesentlich zur Schadstoffbelastung der Luft bei. Das ist keine ganz neue Erkenntnis. Relativ neu sind jedoch wissenschaftliche Untersuchungen, die eine hohe Stickoxidbelastung der Luft und vor allem besonders feine, feste Bestandteile (Feinstaub) als erhebliche Risiken für die Gesundheit ausmachen.
Für die gesamte EU wurden deshalb neue Vorgaben gemacht, die inzwischen im deutschen Bundes-Immissionsschutzgesetz umgesetzt wurden. Falls bestimmte Grenzwerte überschritten werden, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die geeignet sind, für die Zukunft eine Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Sie werden in den so genannten Luftreinhalte- und Aktionsplänen zusammengefasst.
In Düsseldorf ist auf Grund der hohen Verkehrsbelastung und auch der Lage in relativ engen Straßenschluchten an der Ludenberger Straße und insbesondere an der Corneliusstraße eine erhebliche Überschreitung der Grenzwerte festzustellen. Der VCD hat sich in diesem Zusammenhang mehrfach zu Wort gemeldet:
- Stellungnahme zum Entwurf der Bezirksregierung für den gesamtstädtischen Luftreinhalteplan (Herbst 2008)
- VCD fordert umfassendes Konzept (Pressemitteilung Juli 2008 nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes)
- Kritische Luftbelastung erfordert Handeln (Pressemitteilung Februar 2006)
- Stellungnahme zum Entwurf Luftreinhalteplan südliche Innenstadt (Herbst 2004)
Informationen dazu anderswo im Internet: